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Giftigkeit des Buchsbaum

Der Buchsbaum ist in allen Teilen giftig; er enthältrund 70 Alkaloide, darunter Cyclobuxin D. Blätter und Rinde weiseneinen Gesamtalkaloidgehalt von 3% auf.  Quelle: wikipedia.org
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Buchsbaum

Systematik
Klasse:     Bedecktsamer (Magnoliopsida)
    Eudikotyledonen
Ordnung:     Buchsbaumartige (Buxales)
Familie:     Buchsbaumgewächse (Buxaceae)
Gattung:     Buchsbäume (Buxus)
Art:     Gewöhnlicher Buchsbaum

Der Gew√∂hnliche Buchsbaum (Buxus sempervirens), auch nur Buchsbaumoder Buchs genannt, ist ein immergr√ľnes Geh√∂lz aus derGattung der Buchsb√§ume (Buxus). Der sehr langsam wachsende, bis zuacht Meter hohe, oft aber nur Strauchh√∂he erreichende Baum ist inS√ľdwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien heimisch.

Namensherkunft 

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Der Name stammt möglicherweise von lat. buxus, dessen Ursprung imgriechischen pyxos vermutet wird, dem von Theophrast verwendeten Namenfür eine Pflanze, die man später als Buchsbauminterpretierte. Theophrast war in seiner Beschreibung nicht sehreindeutig, und seine Manuskripte sind verloren gegangen.

Das schwere Buchsbaumholz wird bis heute in der Drechslereigeschätzt, und bereits der altrömische Schriftsteller Pliniusschilderte, dass aus dem Holz des Buchsbaums Dosen und Kästchengefertigt wurden. Man vermutet daher, dass sich aus pyxis dieBezeichnungen Büchse, box (englisch) und boîte(französisch) entwickelten.

Bestimmung

Der Buchsbaum ist immergrün und trägt eiförmige bislänglich-elliptische, dunkelgrüne Blätter, welche einedeutlich hellere Unterseite aufweisen. Von März bis Mai zeigt erblattachselständige, gelbliche, wohlriechendeBlütenknäuel, die reichlich Nektar und Pollen produzieren unddaher gern von Bienen und Fliegen aufgesucht werden. Im Septemberspalten sich die etwa 8 mm langen, dreiklappigen Fruchtkapseln undstreuen je zwei schwarze, glänzende Samen. Der Duft derSamenwarzen lockt Ameisen an, die die Samen verschleppen. Damitgehört der Buchsbaum – zusammen mit dem Besenginster –zu den wenigen heimischen Gehölzen, deren Samen von Ameisenverbreitet werden (Myrmechorie).

Aufgrund von Mutationen und nach Jahrhunderten der Züchtungkönnen heute mehr als 60 Buxus-sempervirens-Sorten unterschiedenwerden, vor allem anhand von Blattfarbe, Blattabstand,Blattgröße, Blattform, Wuchsform undWachstumsgeschwindigkeit.

Verbreitung

Der Buchs wurde und wird häufig als Zier- und Nutzgehölzangepflanzt und kommt gelegentlich auch verwildert vor. Seinursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht in nordwestlicherRichtung vom Mittelmeer über Frankreich bis nach Südengland.In östlicher Richtung ist er bis zum Nordiran zu finden.Ursprüngliche Standorte finden sich in Deutschland wohl nur nochim Buchswald Grenzach-Wyhlen (Landkreis Lörrach) und an der Mosel.

Der Buchsbaum als Gartenpflanze

Der Buchsbaum spielt eine wichtige Rolle in der Gartenkunst. Er warbereits den Griechen bekannt; die Römer rahmten ihre Gartenbeetemit niedrigen Buchsbaumhecken ein. Ausgrabungsfunde inGroßbritannien zeigen, dass die Römer diese Art derGartengestaltung auch in den von ihnen eroberten Gebieten in Mittel-und Westeuropa pflegten. Ob diese Tradition fortbestand, als siewährend und nach der Völkerwanderungszeit die von ihneneroberten Gebiete wieder verloren, ist bis heute nicht vollständiggeklärt. Im 13. Jahrhundert dokumentierte Albertus Magnus denAnbau des Buchsbaums in Deutschland, 1485 schrieb Leon BattistaAlberti, inspiriert von Plinius dem Jüngeren, in seinem Buch De reaedificatoria über den Buxus als Gartenpflanze.

Erst Claude Mollet führte den Buchsbaum wirklich ein. In denfranzösischen und italienischen Schlossgärten der Renaissancewurden die geschnittenen, niedrigen Buchsbäume zum unentbehrlichenund typischen Element; zunehmend kamen sie auch in Mitteleuropa inMode. Wohlhabende Bürger und Bauern ahmten diese Mode nach, sodassdie traditionellen Bauerngärten bis heute Buchsbaumeinfassungenaufweisen.

Die Verwendung des Buchsbaums als Gartenpflanze hielt während derBarockzeit an (siehe Topiari), gleichzeitig wurden Sorten mitpanaschierten Blättern immer beliebter.

Vermehrung

Buchsbaum wird meist durch Stecklinge vermehrt, weil die Anzucht ausSamen sehr langwierig ist (siehe Pflanzenvermehrung). Als Stecklingedienen Zweige von mindestens 10 cm Länge, deren unteren beidenDrittel entlaubt und in die Erde gesteckt werden. Stecklinge werden vonSeptember bis März gewonnen; August-Stecklinge bilden noch vor demWinter Wurzeln.

Erkrankungen

Obwohl nahezu alle Buxus-sempervirens-Sorten robust sind, tretengelegentlich Pilzerkrankungen auf. Diese machen sich insbesondere beiengem Bestand in Hecken oder Einfassungen bemerkbar. DieAnfälligkeit des Bestandes erhöht sich mit der Boden- undLaubfeuchtigkeit. Bei allen Erkrankungen ist das vollständigeEntfernen der befallenen Pflanzenteile angebracht, diese gehörennicht in den Kompost. Als vorbeugend gelten genügenddurchlüftete Bestände, der Rückschnitt verdächtigerPflanzenteile und die Gabe von Kupfersulfat.

    * Triebsterben: Befall durch Cylindrocladiumbuxicola. Die Blätter und jungen Triebe verfärben sich an denBefallstellen dunkelbraun bis schwarz. Zunächst vertrocknen diebefallenen Pflanzenteile, üblicherweise stirbt die Pflanze inGänze ab. Der Pilz dringt auch durch unverletzte Blätter einund kann in abgestorbenen Pflanzenteilen und im Boden (Kompost)über Jahre existieren. Es besteht die Tendenz zum Befall ganzerAnpflanzungen.
    * Buchsbaumkrebs: Befall durch Volutella buxi.Typisch für die Erkrankung sind mattgrüneLaubverfärbungen (das Blatt verliert den Glanz) und einrötlicher bis orangefarbener Sporenbelag auf der Unterseite dererkrankten Blätter. Triebe und Äste älterer Pflanzensterben ab, Wucherungen und Risse in der Rinde mit Sichtbarwerden desHolzes treten auf. Es besteht nicht die Tendenz zum Massenbefall, oftsind nur einzelne Pflanzen befallen.
    * Buchswelke: Befall durch Fusarium buxicola.Typisch ist die Braunverfärbung und das langsame ledrigeVertrocknen einzelner Triebe oder der ganzen Pflanze. Auch hier sindoft nur einzelne Pflanzen betroffen.
   * Buchsbaum-Kahlfraß: Befall durch den Buchsbaumzünsler.


Quelle: wikipedia.org