Für Katzenfreunde

Giftigkeit des Goldregen (Laburnum)

Alle Infos über die Giftigkeit dieser Pflanze
 erhalten Sie unter www.vetpharm.uzh.ch (verlinkt)


Für Pflanzenliebhaber

Goldregen (Laburnum)

Systematik
Ordnung:     Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie:     Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie:     Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Gattung:     Goldregen
Wissenschaftlicher Name
Laburnum

Goldregen (Laburnum), auch Bohnenbaum, Goldrausch oderGelbstrauch genannt, ist eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie derSchmetterlingsblütler (Faboideae) in der Familie derHülsenfrüchtler (Fabaceae). Der Gemeine Goldregen (Laburnumanagyroides) ist aufgrund seiner gelben Blütenpracht ein sehrbeliebter Zierstrauch. Der Indische Goldregen gehört jedoch zurGattung Cassia.

Merkmale 

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Goldregen sind Sträucher oder kleine Bäume, die eineWuchshöhe von 5 bis 6 Metern erreichen können. Sie habendornenlose Zweige, dreizählige, langgestielte Laubblätter undhängende, zirka 30 cm lange gelbe Blütentrauben, die aus biszu 40 Blüten bestehen. Diese Schmetterlingsblüten sind etwa 2cm groß.

Die im Juli reifen, dunkelgrünen bis braunen undbohnenähnlichen Fruchthülsen enthalten bis zu 18 dunkelbraunebis schwarze, flache Samen. Unreife Hülsen sind grün.

Dieses Gewächs stellt an das Klima und den Boden wenigAnsprüche, blüht üppig von April bis Juni und ist inöffentlichen Anlagen und Gärten häufig alsZiergehölz zu finden.

Giftigkeit

In allen Teilen der Pflanze werden Alkaloide gefunden. Dies sindhauptsächlich Cytisin, N-Methylcytisin sowie Pyrrolizidinalkaloidewie Laburnin und Laburnamin.


Cytisin ist das Hauptalkaloid der Pflanze, was aber nur für dieSamen und andere Teile mit ruhendem Wachstum gilt. In denwachstumsaktiven Teilen der Pflanze wie den jungen Sprossenüberwiegt das N-Methylcytisin gegenüber Cytisin. DieAlkaloidkonzentration ist aber in den reifen Samen am höchsten, sodass das Cytisin in erster Linie für die Toxizitätverantwortlich ist. Es wirkt ähnlich wie Nikotin zunächsterregend, später lähmend auf die sympathischen Ganglien,indem es auf dieselben Rezeptoren zugreift. Zu denVergiftungserscheinungen, die der Goldregen verursachen kann,gehören Schüttelfrost, Schweißausbrüche,Schwindelgefühle und Kopfschmerzen. Zusätzlich besteht erstein stimulierender Effekt auf das Zentralnervensystem, der späterauch in eine Lähmung übergehen kann und im schlimmsten Fallden Atemstillstand zur Folge hat. Tödliche Vergiftungen sindallerdings sehr selten, da der menschliche Körper überwiegendzuerst mit sofortigem Erbrechen reagiert.


Quelle: wikipedia.org