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Für Katzenfreunde

Giftigkeit des Flamingoblume (Anthurium spec.)
Alle Infos über die Giftigkeit dieser Pflanze erhalten Sie unter www.vetpharm.uzh.ch (verlinkt)


Für Pflanzenliebhaber

Flamingoblume (Anthurium spec.)


Die Anthurie gehört zu der Pflanzenfamilie Araceae(Aronstabgewächse).
Als Blattpflanze gibt die Anthurie nicht viel her. Bei guter Pflege erscheinen die wunderschönen roten Blütenscheiden mitunter das ganze Jahr über. Sie macht sich dann auf der Fensterbank sehr gut.
Die Hauptblütezeit ist Februar bis Mai. Bei sehr guten Bedingungen kann sie fast das ganze Jahr über blühen. Die eigentlichen Blüten sind klein und unauffällig und an dem gedrehten Kolben sitzen. Das was so auffällig rot ins Auge fällt, ist ein gefärbtes Hochblatt, das sehr lange hält. Diese lackroten Blüten sind auch als exotische Schnittblumen bekannt.

Standort
Die Anthurien lieben den Aufenthalt im feuchtwarmen Blütenfenster. Die blühenden Pflanzen nehmen aber auch mit einem hellen, warmen Fensterplatz vorlieb. Doch allzu grelle Sonne ist nicht angebracht. Bei großer Trockenheit und Sonne rollen sie dann die Blätter ein. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für diese Pflanze sehr gut.

Pflege
Reichlich gießen, aber mit lauwarmen und entkalktem Wasser. Nur dann, wenn die Anthurie kühler steht, bekommt sie weniger Wasser (im Dezember/Januar). In dieser Zeit wird auch nicht gedüngt. Während der Wachstumszeit besprüht man sie öfter mit weichem, warmen Wasser. Aufpassen beim Düngen, Anthurien sind salzempfindlich, darum düngt man alle 14 Tage mit flüssigem Dünger. Überdüngte Erde ersetzt man bei Austriebsbeginn durch neue Blumenherde.
Dann aber das Anthurim tiefer pflanzen. Wachsen die Wurzeln aus dem Topf, dann die Pflanzen vorsichtig umtopfen (im Frühjahr)

Vermehrung
Am einfachsten teilt man Pflanzen beim Umtopfen. Sehr oft kann man auch bewurzelte Seitentriebe abtrennen.

Überwinterung
Auch im Winter können sie im normal geheizten Zimmer stehen, wenn man sie häufig besprüht (nicht die Hochblätter besprühen). Zur Zeit der Knospenbildung ist für 6 Wochen ein etwas kühlerer Platz (15 Grad) angebracht.

Krankheiten und Schädlinge
Färben sich die Blattspitzen gelbbraun, dann ist das Wasser zu kalkhaltig. Rollen sich die Blätter vom Rand her ein, kann die grelle Sonne daran schuld sein. Eingetrocknete Blattränder sind ein Zeichen für zu trockene Luft. Bei Staunässe faulen die Wurzeln.
Spezifische Schädlinge, die die Anthurie befallen können, sind Blattläuse, Spinnmilben und Schildläuse. Sie werden mit den üblichen Mitteln bekämpft.

Tipp
Anthurien wachsen besonders gut in Hydrokultur.