Frauenhaarfarn Adiantum

Nur Zimmerpflanzen-Experten sollten sich an einen Frauenhaarfarn heranwagen, da schon der kleinste Pflegefehler dramatische Folgen hat.

Allgemein

Der Frauenhaarfarn wird zu den Zimmerfarnen gezählt. Seinen Namen bekam er aufgrund seines Aussehens. Die dünnen glänzenden Blattstiele sehen nämlich dem Menschenhaar sehr ähnlich. Dazu hat sie zarte und feine blassgrüne Blättchen. 
Dies Pflanze ist sehr empfindlich und pflegebedürftig. Man sollte sie sich nicht anschaffen, wenn man nicht bereit ist, auf deren Sonderwünsche einzugehen. Dieser Farn fühlt sich auf der ganzen Welt zuhause. Es gibt ebenso Arten, die am Polarkreis zu finden sind wie solche, die im tropischen Regenwald beheimatet sind. Die Art Frauenhaarfarn, die wir als Zimmerpflanzen kultivieren, gehört jedoch zu den nicht winterharten Arten, die in feuchtwarmen Gebieten vorkommen. Daher benötigt sie warme Temperaturen mit viel Luftfeuchte. Wenn man dies garantieren kann, wächst der Farn zu einem dichten Busch und man viel Freude an ihm.

Standort

Da diese Art des Frauenhaarfarns eigentlich aus dem Regenwald kommt, benötigt sie einen hellen und warmen Platz mit Temperaturen von mindestens 18 Grad, aber nicht in der direkten Sonne. Um die richtige Luftfeuchte zu garantieren, ist es nötig einen elektrischen Luftbefeuchter aufzustellen. Direktes Besprühen verträgt der 
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Frauenhaarfarn nämlich nicht. Außerdem sollte dafür gesorgt werden, dass er nie Zugluft ausgesetzt ist.

Pflege

Das Gießen gestaltet sich etwas schwierig, da eine Ballance zwischen immer leicht feuchter Erde und zu starkem Gießen gefunden werden muss, zum Beispiel wenn nur die Oberfläche leicht angetrocknet ist. Hinsichtlich des Substrates hat der Farn keine besonderen Ansprüche. Hier reicht eine einfache Mischung aus Laub- und Komposterde zu gleichen Teilen. Wie oft gedüngt wird, kommt wiederum auf das Substrat an. Bei Laub-, Kompost-, oder Blumenerde reicht es alle acht bis zehn Wochen zu düngen, wohingegen bei Erde auf Torfbasis alle zwei Wochen in der Wachstumsphase gedüngt werden muss.

Vermehrung

Bei älteren Pflanzen erfolgt die Vermehrung im Frühling durch das Teilen des Wurzelstockes. Dabei ist darauf zu achten, dass an jedem Wurzelstock mindestens ein Auge vorhanden ist. Die getrennten Teile sollte auch jeder mindestens drei Wedel haben.

Schädlinge und Krankheiten

Blatt-, Schild-, Wurzelläuse und Thripse sind sehr häufige Schädlinge bei dem Frauenhaarfarn, wenn die Pflege oder der Standort nicht optimal ist. Das Besprühen des Farns hat eine Braunfärbung der Blätter zur Folge. Auch Zugluft macht die Pflanze anfällig für Krankheiten. Bei zu wenig Wasser oder zu niedriger Luftfeuchte, werden die Blätter welk oder rollen sich ein.



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