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Giftigkeit der Efeu (Hedera helix)

Alle Infos über die Giftigkeit dieser Pflanze erhalten Sie unter www.vetpharm.uzh.ch (verlinkt)


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Efeu (Hedera helix)

Systematik
Ordnung:     Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: ┬á┬á ┬á┬á Araliengew├Ąchse (Araliaceae)
Gattung:      Efeu (Hedera)
Art:            Efeu
Wissenschaftlicher Name
Hedera helix

Der Gemeine Efeu oder kurz Efeu (Hedera helix) ist eine Kletterpflanzeaus der Gattung Efeu (Hedera); er ist der einzigemitteleurop├Ąische Repr├Ąsentant der Familie derAraliengew├Ąchse (Araliaceae). In ├ľsterreich wird diese Artauch Eppich genannt.

Beschreibung 

Der gemeine Efeu ist eine immergr├╝ne, mehrj├Ąhrige Pflanze,die durch Haftwurzeln in der Lage ist, an B├Ąumen und Mauernemporzuklettern; dabei erklimmt sie H├Âhen von bis zu 20 Metern.

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Der Gemeine Efeu ist der einzige einheimische Wurzelkletterer inMitteleuropa. Fehlen Mauern oder ähnliche Klimmstützen, soüberwuchert der Efeu gelegentlich flächendeckend den Boden.Efeu kann ein Höchstalter von 450 Jahren erreichen.

Der Efeu ist gekennzeichnet durch Sprossdimorphismus und Heterophyllie:

    * Juvenilsprosse wachsen plagiotrop (d.h. mittelsKriechsprosse) und sind dorsiventral, nur sie bilden Haftwurzeln aus.Sie tragen die drei- bis fünflappigen Blätter (Schattenform).
    * Adulte Blühsprosse sind rundlich undaufrecht. Sie sind stets wurzellos und tragen einfache, ungeteilte,rautenförmige (Sonnen-) Blätter. Blühende Sprossekönnen ab einem Alter von rund 20 Jahren auftreten.

Die unscheinbaren, kleinen, gelbgrünen Blüten stehen inhalbkugeligen Dolden und erscheinen in den Monaten September bisOktober. Mit dieser späten Blütezeit ist der Efeu eineBesonderheit innerhalb der mitteleuropäischen Flora mit ihrenhauptsächlich in den Frühjahrs- und Sommermonatenblühenden Pflanzen. Aufgrund dieser späten Blüte ist derEfeu eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Wespen undSchwebfliegen. Von den Schmetterlingen besucht der Admiral dieBlüten. Die Efeu-Seidenbiene hat sich sogar ausschließlichauf Efeu-Pollen für die Aufzucht ihrer Brut spezialisiert(Monolektie).

Die Früchte werden zwischen Januar und April reif. Sie werden u.a.von Gartenrotschwänzen, Mönchsgrasmücken, Staren, Amselnund Rotkehlchen gefressen, die auf diese Weise die Samen ausbreiten(Endochorie).

Verbreitung

Der Gemeine Efeu ist in West-, Mittel- und Südeuropa von der Ebenebis in mittlere Gebirgslagen heimisch, im Norden reicht seinVerbreitungsgebiet bis nach Südschweden.

Als Standort werden Wälder und Auengehölze, Steinbrüche und Ruinen bevorzugt.

Der Gemeine Efeu entstammt den Tropenwäldern des Tertiärs.Daran erinnern die Träufelspitzen seiner Blätter, die dasWasser rasch ableiten.

Vermehrung

Mit Stecklingen in feuchter Erde lässt sich der Gemeine Efeuleicht vermehren. Juvenilformen behalten ihre Wuchsform bei undkönnen bei geeigneten Bedingungen Blühsprossen bilden. EineEfeu-Pflanze, die durch vegetative Vermehrung aus einer Adultformhervorgegangen ist, behält ihren aufrechten Wuchstyp bei und kannniemals Kriechsprossen ausbilden (Topophysis).

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile des Gemeinen Efeus sind giftig. Bekanntegiftige Inhaltsstoffe sind α-Hederin (Triterpen Saponin, darunter80% Hederasaponin C) und Falcarinol. Zeichen der Vergiftung könnenschon nach Einnahme von zwei bis drei Beeren auftreten: Brennen imRachen, Durchfall und/oder Erbrechen, Kopfschmerzen, erhöhterPuls, Krämpfe. Nach Aufnahme großer Mengen(unwahrscheinlich, da sehr bitter) können Schock undAtemstillstand auftreten. Häufig sind auch Kontaktdermatiden durchReaktion des Falcarinols mit den Proteinen der Haut.

Quelle: wikipedia.org