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Für Katzenfreunde

Giftigkeit des Flammendes Kätchen (Kalanchoe spec.)
Alle Infos über die Giftigkeit dieser Pflanze erhalten Sie unter www.vetpharm.uzh.ch (verlinkt)


Für Pflanzenliebhaber

Flammendes Kätchen (Kalanchoe spec.)


Aus der großen Familie der Dickblattgewächse blüht das Flammende Käthchen am auffallendsten. Meist blüht sie in Gelb oder Rot, seltener in Rosa, Lila, Orange. Seinen Namen bekam das Flammende Käthchen nach seinen blutroten Blütendolden, die an langen Stielen über den Blättern sitzen. Auch der alte Name Herbstfeuer, den man aber kaum mehr hört, ist auf die roten Blüten zurückzuführen. Beide Bezeichnungen sind heute eigentlich nicht mehr so ganz angebracht. 

Schließlich bekommt man ein Flammendes Käthchen inzwischen auch mit gelben, orangefarbenen, rosa und - allerdings sehr selten - mit weißen Blüten. Sie blüht fast das ganze Jahr über. Die Heimat der Blütenpflanze ist Madagaskar (GoogleMaps). 1928 sah der Potsdammer Samenhändler Robert Blossfeld diese Pflanze und züchtete eine Zimmerpflanze daraus, die er 1932 in den Gartenbau einführte. Seitdem entstanden zahlreiche neue Sorten, zum Teil auch Kreuzungen mit anderen Arten. Neuere Sorten haben nicht unbedingt die ursprünglich runde Wuchsform geerbt, deshalb werden sie von den Züchtern häufig mit Stauchemitteln behandelt, die lassen aber meist im zweiten Jahr nach.

Standort
Im Sommer braucht das Flammende Käthchen einen hellen, luftigen Platz bei 20 bis 25 Grad. Im Winter sollte sie kühl stehen, allerdings nicht unter 12 bis 13 Grad. Zur Blütenbildung braucht sie einen kurzen Tag.

Anzucht
Bei Züchtern und in Gärtnereien wird die Pflanze durch Aussaat vermehrt. Der richtige Zeitpunkt ist Februar / März, die richtige Keimtemperatur liegt bei etwa 20 Grad. Am einfachsten geht die Vermehrung mit Triebspitzenstecklingen. Sie sollten 4 bis 6 Zentimeter lang zu sein. Man nimmt das unterste Blattpaar ab, steckt die Stecklinge in feuchten Torfmull und stellt sie bei etwa 22 Grad auf. Regelmäßig muss man die Spitzen und Seitentriebe kappen.

Pflege
Im Sommer ist das Flammende Käthchen für einen luftigen Platz, beispielsweise auf Terrasse oder Balkon dankbar. Sie darf nur nicht ausgepflanzt werden, wenn die Nächte noch kalt sind. Temperaturen unter 12 Grad sind gefährlich. Das Flammende Käthchen gehört zu den Kurztagspflanzen, wie zum Beispiel auch der Weihnachtsstern, die natürliche Blütezeit liegt daher in den Wintermonaten. Wenn man die Pflanze 20 Tage lang von 17 bis 7 Uhr künstlich im Dunkeln hält (beispielsweise, indem man einen Karton über die Pflanze stülpt), kann man die Blütezeit in jede Jahreszeit verlegen. Hilfreich ist auch, wenn Sie in der Nacht die Temperatur bei etwa 15 bis 16 Grad und bei Tag bei 22 bis 24 Grad halten, mit diesem Verfahren kann man das Flammende Käthchen jederzeit blühen lassen. Gießen Sie nur mäßig, die Erde darf sogar zwischendurch immer mal wieder austrocknen, aber übersprühen Sie die Pflanze auf keinen Fall. Wenn die Pflanze mehrere Jahre überdauern soll, müssen sie etwa alle drei Wochen einmal düngen. Wenn man das Flammende Käthchen nach der Blüte wegwirft, erübrigt sich ein Umtopfen, sonst setzen Sie die Pflanze in ein Gemisch aus Blumenerde und etwas Sand. Pflanzen, die blühend gekauft werden, sollte man möglichst nicht beschneiden. Ältere Pflanzen dürfen regelmäßig beschnitten werden, damit sie schön buschig wachsen.

Pflanzenschutz
Bei dem Flammenden Käthchen tritt Stammfäule auf, wenn die Pflanzen zu feucht gehalten werden. Die Bekämpfung erfolgt mit Dexon. Auftretende Wollläuse und Schmierläuse sind mit Unden oder Metasystox zu beseitigen. Schädlinge kann man auch mit lauwarmer Seifenlauge abwischen. Wucherungen und Korkbildungen an den Blättern sind ein Zeichen, dass die Pflanze zu kalt steht. Abgeknickte Stiele zeigen an, dass die Pflanze fault, schuld ist lang anhaltende Überwässerung. Um die Pflanze zu retten, muss man sie umpflanzen und weniger gießen. Sind die Blüten blass, steht die Pflanze nicht hell genug.

Hinweise
Zwar braucht die Kalanchoe blossfeldiana einen hellen Platz, vor allzu viel Sonne muss sie aber geschützt werden, denn sonst verfärben sich die Blätter rötlich.