Zimmerahorn - Abutilon striatum

Sch├Ânmalven ÔÇô Abutilon ÔÇô geh├Âren zu den anmutigsten K├╝belpflanzen f├╝r den Balkon und die Terrasse. Die Bl├Ątter der aus Mittel- und S├╝damerika stammenden Pflanze sind samtartig,
und leicht behaart. Ihre Form erinnert ein wenig
an Ahornbl├Ątter. Charakteristisch sind die gelblichen, hellen Flecken. Die Bl├╝ten sind glockenf├Ârmig und sitzen einzeln an d├╝nnen Stielen.┬áEs gibt sie in vielen verschiedenen Farben, im Handel erh├Ąlt man meist die ÔÇ×├╝blichenÔÇť gelben, wei├čen, orangefarbenen Sorten, doch die Palette ist deutlich breiter.

Gerade das Internet stellt sich als ideale Plattform dar, wenn es darum geht, bei den Z├╝chtern einige besondere ...

Exemplare zu ergattern. Sch├Ânmalven mit panaschierten Bl├Ąttern erfreuen sich immer gr├Â├čer werdender Beliebtheit bei den Hobbyg├Ąrtnern. In ihrer Pflege sind Sch├Ânmalven eigentlich recht anspruchsvoll, sofern man einige Grundregeln beachtet. Zwei Dinge sind wichtig: im Sommer der hohe Wasser- und N├Ąhrstoffbedarf. Nur Sch├Ânmalven, die ├╝ber den Sommer mit ausreichend Wasser und D├╝nger versorgt werden, zeigen sich in ihrer wahren Bl├╝tenpracht. Sie wachsen relativ schnell und bilden auch laufend neue Knospen. Ihre Bl├╝tezeit erstreckt sich vom Mai bis in den tiefen Herbst hinein. Damit auch Ihre Sch├Ânmalven zum Hingucker werden, haben wir uns erlaubt, einige Tipps zu ihrer Pflege f├╝r Sie zusammenzustellen.

Standort

Die Sch├Ânmalve bevorzugt im Sommer einen sonnigen, bis halbschattigen Standort im Freien. Wind- und Regengesch├╝tzt sollte der Platz sein, wo die Sch├Ânmalve steht.┬á
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Ihre filigranen Zweige könnten beim starken Wind und niederprasselnden Regen sonst abbrechen. In den sehr heißen Sommermonaten ist die Pflanze für einen eher halbschattigen Standort dankbar.

Wasser- und Nährstoffbedarf

Schönmalven gehören zu den Zierpflanzen, die schnell wachsen. Um dieses Wachstum zu bewältigen benötigen die Pflanzen im Sommer sehr viel Wasser und reichlich Dünger. Man sollte es jedoch mit den Wassergaben nicht zu gut meinen, denn Staunässe wird genau so wenig gut vertragen, wie wiederholte Ballentrockenheit. In der Überwinterungsphase benötigen die Pflanzen weniger Wasser, der Wurzelballen sollte dabei jedoch nie völlig austrocknen. Auch der Nährstoffbedarf von Schönmalven ist recht hoch. Geeignet sind gute, handelsübliche Volldünger, dosiert auf 2g/Liter Wasser im Sommer. März bis Mai, sowie September bis Oktober können die Düngergaben auf 1g/Liter Wasser reduziert werden.

Vermehrung

Schönmalven lassen sich relativ leicht durch Stecklinge vermehren. Hierfür eignen sich Kopfstecklinge der Mutterpflanze. Etwa 15cm lang sollten die Triebe sein. Die unteren Blätter werden abgenommen, größere Blätter auf die Hälfte eingekürzt. Die Stecklinge bewurzeln recht schnell im Wasser, oder in Anzuchterde. Bei der Bewurzelung in Anzuchterde können Bewurzelungshormone unterstützend eingesetzt werden. Die Stecklinge werden dazu in das Pulver getaucht und überschüssiges wird anschließend abgeklopft. Der Steckling kommt jetzt in das Substrat. Mit einer Sprühflasche für Feuchtigkeit sorgen. Gespannte Luft sorgt für ein „heimisches“ Klima und begünstigt die Bewurzelung. Hierfür ein Tiefkühlbeutel über den Topf spannen und am Topfrand festmachen.

Überwinterung

Schönmalven sind nicht winterhart, sie vertragen keinen Frost. Sie können aber im Wintergarten, oder an einem hellen Platz im Haus bei ca. 14°C problemlos überwintert werden. Vor dem Einräumen werden die Triebe auf ein Drittel, oder zur Hälfte gekürzt. Es ist wichtig, dass der Wurzelballen nicht zu nass ins Winterquartier kommt. Deshalb die letzten Tage vor dem Einräumen die Pflanzen regengeschützt aufstellen und Untersetzer u.ä. entfernen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Im Winter werden die Pflanzen nur spärlich gegossen, sie sollten jedoch niemals ganz austrocknen. Durch die trockene Heizungsluft und der geringen Feuchtigkeit neigen Schönmalven dazu, von Blattläusen und roten Spinnen befallen zu werden. Mit Spülilösung kann man hier gute Erfolge erzielen. Die Pflanzen werden im Frühjahr noch Mal geschnitten, die langen, dünnen Wintertriebe können entfernt werden. Ab Mitte Mai – nach den Eisheiligen – können die Pflanzen wieder nach draußen.



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