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Chinesischer Roseneibisch

Chinesischer Roseneibisch Der Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis), auch Eibisch, Chinesischer Roseneibisch, Zimmerhibiskus und manchmal Chinarose genannt, ist eine der beliebtesten Zierpflanzen, da er als Zimmerpflanze in Schüben fast ganzjährig blüht und auch ausgepflanzt in südlichen Ländern ein Dauerblüher mindestens vom Sommer bis zum Herbst ist. Die einzelnen großen Blüten, bei der Wildart rosarot, sind zwar nur kurzlebig und halten allenfalls wenige Tage, dafür öffnen sich jeden Tag neue, ähnlich wie bei der Taglilie (Hemerocallis).

 

In warmen Ländern wie Spanien, z.B. auf Mallorca, wächst er gelegentlich auch verwildert zu reich verzweigten, manchmal über 3,50 m hohen prächtigen Sträuchern oder Bäumchen heran. Der Hibiskus ist auch bekannt durch die Blüten am Ohr der Hawaii-Mädchen. Alle Malven oder Malvengewächse (Malvaceae) erkennt man an der merkwürdigen Säule, die den Griffel umgibt und aus einer Verwachsung der Staubblätter entstanden ist. Man nennt sie Columella.

 

Daneben haben gärtnerisch vor allem folgende Arten eine Bedeutung:

 

1. Hibiscus schizopetalus (Japanischer Hibiskus), Zimmerpflanze mit noch aufsehenerregenderen Blüten (tief geschlitzt und zurückgebogen) und
2. Hibiscus syriacus (Garteneibisch, Straucheibisch, Hibiskus, Roseneibisch, Eibisch, Freilandhibiskus) kann man auch hierzulande im Garten auspflanzen, er sät sich dort sogar üppig selbst aus.

 

Pflege und Kultur, Standort, Ansprüche, Licht

Volle Sonne, jedoch vor allem im Zimmer empfindlich gegen volle Mittagssonne und zu große Hitze. Im Sommer nach draußen stellen, am besten bei trüben Wetter oder erst einige Tage in den Schatten stellen, um ihn abzuhärten und damit die Blätter nicht verbrennen.

 

Gießen

Regelmäßig gießen, aber empfindlich gegen Staunässe, daher kein Wasser im Untersetzer stehen lassen und immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.

 

Düngen

Keine Besonderheiten, am besten etwa alle 14 Tage mit handelsüblichem Flüssigdünger während der Wachstumsperiode vom Frühling bis August, Menge nach Anleitung des Herstellers.

 

Überwintern

Im Winter nicht düngen, kühl halten, aber nicht kalt, ideale Temperatur sind etwa 15 Grad. Er braucht diese Ruheperiode, für die folgende volle Blüte und blüht sonst schlechter. Heller Standort, da immergrün. Wenig gießen, jedoch nicht völlig austrocknen lassen. Nicht winterhart bzw. frosthart. Mindesttemperatur: Kältetolerant nur bis etwa 10 Grad.

 

Schneiden

Im zeitigen Frühling bei Austriebsbeginn radikal auf 15 cm herunterschneiden und ggf. auslichten. Der Hibiskus braucht starken Rückschnitt, damit er nicht zu groß wird. Als Sommerblüher bzw. Spätblüher blüht er an den Neutrieben, also am einjährigen Holz, und somit besonders gut nach starkem Rückschnitt, der kräftigen Neutrieb hervorbringt.

 

Vermehren

Stecklinge (aus Schitt-Abfällen), leicht.

 

Umpflanzen

Erst wenn die Blüte nachlässt, im Frühling umtopfen.

 


Quelle: wikipedia.org




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